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Autor Thema: Chefkoch - Friss oda stirb VÖ: 20.01.12 (I Luv Money Records)  (Gelesen 413 mal)

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Er ist es wirklich! Chefkoch! Ein Urgestein. Ein echtes Berliner Original. Einer, der aus der HipHop-Welt der Hauptstadt nicht wegzudenken ist. Das Rap-Gewissen Berlins... Es gibt viele Wörter, mit denen man »Cheffe« beschreiben kann. Sein Debütalbum „Friss oda stirb“ wird am 20.01.12 über das legendäre Untergrundlabel I Luv Money Records erscheinen.

Einst machte er sich mit der Berliner Rap-Crew Kaosloge einen Namen – noch bevor Rap aus der Hauptstadt in ganz Deutschland zum großen Thema wurde. Mit dem Album „Keine Menschen“ waren Ben Salomo, Asek, Mike Fiction, DJ Pete und Chefkoch 2005 dann mehr als nur ein Stadtgespräch. Doch wie das nun mal so ist, ging jeder der Jungs seinen eigenen Weg und es wurde ruhig um die Truppe. Ganz weg war Chefkoch trotzdem nie – irgendwie.

Schon seine Mutter war Schauspielerin an der Volksbühne. Das Theater kannte er von Kindesbeinen an, er ist quasi darin groß geworden. Er selbst wollte nie Schauspieler werden. Sein Schicksal schien es trotzdem zu sein. So kam es, dass er sich die letzten Jahre der Schauspielerei widmete. Eine Hauptrolle im Kinofilm Film „Leroy“ (prämiert mit dem deutschen Filmpreis LOLA in den Kategorien Bester Kinder- und Jugendfilm) und zahlreiche Rollen in TV-Serien & Spielfilmen („Was bleibt“, „Der Kriminalist“, „SOKO Leipzig“, „Polizeiruf Rostock“ u.v.m.) sind nur Auszüge aus seiner Vita. Selbst wenn er als Schauspieler im Theater Freiburg oder im Berliner Maxim Gorki Theater auf der Bühne steht, ist HipHop immer zugegen. So trat er in einer modernen Version von „Romeo und Julia“ auf; gemeinsam mit Prinz Pi, Joachim Deutschland, Opernsängern, Orchester und DJ wirkte er in dem Wagner-Theaterprojekt „Der Rap des Nibelungen“ mit.

Obwohl Chefkoch nach dem Ende der Kaosloge 2007 wieder anfing an neuem Material zu schreiben, wurde sein Solodebüt „Friss oda stirb“ erst jetzt fertig. „Zahlreiche Rechner-Abstürze zögerten es einerseits extrem hinaus, dass das Album fertig wurde, anderseits ist auch mein Vater gestorben und da musste ich mich erstmal wieder fangen“, erinnert Cheffe sich. Heute würde er sein Album als Setzkasten beschreiben. „Die schönsten Figuren stehen drin, die anderen sind im Schuhkarton gelandet. Ich habe immer wieder Tracks aufgenommen, ausgetauscht, neu geschrieben. Es ist wie ein Sampler von mir selbst“, lacht Cheffe.  „Es ist persönlich, ich verarbeite einiges, ohne alles direkt anzusprechen. Es gibt Storytelling, nachdenkliche Songs, aber eben auch einige Songs, die nach vorne gehen. Scratch-Hooks, Battle-Tracks – „Friss oda stirb“ ist synthielastig mit traditionellem Flavor und hat alles, was ein Rapalbum für mich braucht.“

Natürlich dürfen auch die ehemaligen Kaosloge-Member und Wegbegleiter bei seinem Debüt nicht fehlen. Mit „KL 2011“ schenkt Chefkoch seinen Fans einen ganz besonderen Track. Asek ist außerdem noch zwei weitere Male auf dem Album vertreten und steht Cheffe zur Seite. Gefeatured wird unter anderem auch sein Theater-Kollege Joachim Deutschland „In Rap des Nibelungen“ spielte er die Rolle des Zwerges Alberich, der wiederum der Vater meiner Figur war. Wir haben in den Pausen oft zusammen rumgehangen und hatten zahlreiche Freestyle-Sessions mit seiner Gitarre im Hotel. Als er den Track hörte, fragte er mich, ob er die Hook singen dürfe. Ich sagte: 'Ob du darfst? Du musst!'“, so Chefkoch. Auch die Franzosen Nasme und R le Stick findet man auf dem Album. „Ich hab die beiden kennen gelernt, weil wir mit der Kaosloge 2004 einen Auftritt in Paris hatten. R le Stick ist mein Seelenverwandter. Er fragte mich mal, was für französischen Rap ich hören würde, und ich zeigte ihm einen Track von Nasme auf einem 45 Scientific-Labelsampler. Er lachte nur: 'Das ist mein Cousin.' Also sagte ich ihm, er müsse dafür sorgen, dass wir einen Song zusammen machen. Und so kam es dann auch.“

Der Albumtitel „Friss oda stirb“ muss nicht groß erklärt werden. Fressen oder gefressen werden? Opfer oder Täter? Chefkoch hat sich entschieden. Das Cover des Albums ‚designte’ seine Nichte Ella Zirzow, eine Jungschauspielerin, die u.a. im „Tatort“ zu sehen war. Für Chefkoch etwas ganz Besonderes. „Im Booklet findet man sie auch wieder. Das Bild wird wohl Kontroversen hervorrufen, das ist mir aber egal. Ich wollte damit den Albumtitel untermauern. Es gibt doch Erfahrungen die man am liebsten jedem Kind mitgeben würde. Ich habe zum Beispiel den Song „Sing für sie“ geschrieben, in dem es darum geht, dass viele Kinder aus verschiedenen Gründen leiden. Ich wollte das einfach ansprechen.“
„Für mich ist das Zauberwort Echtheit“, sagte Chefkoch einst in der JUICE. Genau das ist es was Chefkoch ausmacht. „Friss oda stirb“ ist echt. „Friss oda stirb“ ist Chefkoch.

Tracklist Friss oda stirb
1. Intro
2. Friss oda stirb
3. DKDF
4. Jeder für sich feat. Joachim Deutschland
5. Mein Weg
6. KL 2011 feat. Kaosloge
7. Meine Armee
8. Falschrum
9. Hast du schon mal
10. Truc de fou feat. Nasme (Trouble Fetes) & R le Stick
11. Hörst du nicht feat. Der Reudige
12. Sing für sie feat. Ange da Costa & P-rzm
13. Sie und ich
14. Steh auf feat. Asek
15. Die Kleine in weiss
16. F.O.S. Exxxklusiv feat. Q'Millah
17. Reudig feat. der Reudige & Asek
18. Der Shit
19. Diese Welt



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Antw:Chefkoch - Friss oda stirb VÖ: 20.01.12 (I Luv Money Records)
« Antwort #1 am: 18 Februar 2012, 11:40:23 »
CHEFKOCH - DU KANNST DICH FICKEN (OFFICIAL HD VERSION)
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