
MAIN CARD
•Rashad Evans (205) vs. Thiago Silva (205)
•Paul Daley (172)* vs. Dustin Hazelett (168)
•Joe Lauzon (155) vs. Sam Stout (155)
•Duane Ludwig (156) vs. Jim Miller (155)
•Junior Dos Santos (237) vs. Gilbert Yvel (239)
PRELIMINARY CARD (Spike TV)
•Martin Kampmann (171) vs. Jacob Volkmann (171)
•Dan Lauzon (155) vs. Cole Miller (155)
PRELIMINARY CARD (Un-aired)
•Ryan Jensen (186) vs. Mark Munoz (185)
•Jake Ellenberger (170) vs. Mike Pyle (171)
•Rafaello Oliveira (156) vs. John Gunderson (155)
Während wir uns an Weihnachten und Silvester die Bäuche voll schlagen, befinden sich 20 Kämpfer in den letzten Vorbereitungen auf UFC 108. Am 2. Januar beginnt die UFC das neue Jahr mit einer Veranstaltung, die so sehr von Verletzungspech gebeutelt ist, wie schon lange keine mehr. Acht Kämpfer mussten ihre Teilnahme absagen, aber die UFC hat es dennoch geschafft, ein sehenswertes Programm für die Fans auf die Beine zu stellen.
Der Hauptkampf sieht die Rückkehr von Rashad Evans vor, der den Halbschwergewichtstitel im Mai dieses Jahres an Lyoto Machida verlor und seitdem nicht mehr gekämpft, sondern als Trainer bei The Ultimate Fighter 10 mitgewirkt hat. Gegen Machida musste Evans die erste Niederlage seiner Karriere einstecken. Gleiches gilt auch für Thiago Silva, der im Januar dieses Jahres von Machida den ersten Fleck auf seiner bis dato weißen Weste kassierte.
Bei UFC 108 treffen die beiden aufeinander und sie verbindet nicht nur die Tatsache, dass sie ihre einzige Niederlage dem amtierenden Halbschwergewichtschampion zu verdanken haben. Silva kämpfte zuletzt im August gegen Keith Jardine, den Trainingspartner und engen Freund von Evans. Silva knockte den „Dean of Mean“ innerhalb von 95 Sekunden aus. Dafür will sic Evans nun revanchieren.
„Nach dem Titelverlust wieder ganz oben mitmischen und direkt im Hauptkampf antreten zu dürfen, ist eine Ehre“, sagt Rashad Evans. „Das ist der erste Schritt auf dem Weg zurück zum Titel. Thiago ist sowohl im Stand als auch auf dem Boden ein gefährlicher Gegner. Ich nehme gerne jede Möglichkeit wahr, gegen die Besten zu kämpfen und den Fans eine großartige Show zu liefern.“
„Je größer der Kampf, desto besser meine Leistung. So sehe ich das zumindest“, meint Thiago Silva. „Im Hauptkampf einer UFC-Veranstaltung zu stehen, war schon immer eines meiner Ziele. Rashad ist ein großartiger Kämpfer, aber er sollte sich besser auf alle Bereiche der Mixed Martial Arts vorbereitet haben.“
Nur wenige Kämpfer haben in den vergangenen Jahren im Octagon ein so eindrucksvolles Debüt hingelegt wie Paul Daley. Der Engländer stand in seinem ersten Kampf einem sehr etablierten Gegner, Martin Kampmann, gegenüber und schlug ihn in der ersten Runde durch TKO. Bei UFC 108 bekommt der Trainingspartner von Dan Hardy einen ähnlich unangenehmen Kontrahenten vorgesetzt – den Mattenmagier Dustin Hazelett, der die Fans in den vergangenen zwei Jahren mit spektakulären Aufgabegriffen verzückte.
Neben Paul Daley tritt am 2. Januar ein weiterer schlagkräftiger Thaiboxer aus Europa in Erscheinung: Das holländische Schwergewicht Gilbert Yvel wird in seinem Debüt auf den Brasilianer Junior Dos Santos treffen, einen Schützling von Anderson Silva und den Nogueira-Brüdern. Dos Santos besiegte in der UFC bereits drei Hochkaräter: Fabricio Werdum, Stefan Struve und Mirko „Cro Cop“ Filipovic. Ein weiterer Sieg über Yvel und er steckt mitten drin im Titelgeschehen.
Außer Daley vs. Hazelett wird das Programm von zwei weiteren Auseinandersetzungen zwischen Strikern und Bodenkämpfern bereichert. Joe Lauzon trifft im Leichtgewicht nach überstandener Knieverletzung auf den kanadischen Kickboxer Sam Stout und Duane „Bang“ Ludwig bekommt es bei seiner Rückkehr mit dem quirligen Jim Miller zu tun.