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Autor Thema: The Wrestler (Darren Aronofsky mit Mickey Rourke)  (Gelesen 1542 mal)

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Dördey

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The Wrestler (Darren Aronofsky mit Mickey Rourke)
« am: 21 Januar 2009, 19:54:07 »
Deutschlandstart:
26 February 2009



Neben David Fincher (Zodiac), Steven Soderbergh (Traffic), Christopher Nolan (Memento)
und einer Handvoll Anderer zählt auch Darren Aronofsky zu dem, was man provisorisch „New New Hollywood“ nennt. Dieser Begriff bezeichnet eine neue Generation von Regisseuren, die sich innerhalb des Hollywood-Systems eine eigene Handschrift bewahren und eigenwillige Stoffe verfilmen. Schon mit seinem Erstling Pi sorgte Aronofsky 1998 auf dem Sundance Festival für Furore. Es folgten der extravagante Drogenthriller Requiem For A Dream und der philosophisch-prätentiöse The Fountain.
Bei allen drei Filmen war es vor allem die äußere Form, die eigenwillige und packende Ästhetik, die begeisterte. Mit dem Drama „The Wrestler“ erreicht Aronofskys Filmographie nun eine neue Qualität. Im Vordergrund stehen diesmal keine optischen Raffinessen, sondern eine mit Sorgfalt gezeichnete Figur sowie eine einfühlsam und unaufgeregt erzählte Geschichte. Zu Recht – wenn auch ein wenig der schwachen Konkurrenz geschuldet – hat „The Wrestler“ deshalb in Venedig den Goldenen Löwen gewonnen. Und das, nachdem Aronofsky an gleicher Stätte vor zwei Jahren bei der Premiere von „The Fountain“ überwiegend Buh-Rufe erntete und - mit den Worten von Mickey Rourke gesprochen - „auf den Arsch gefallen“ war.

„The Wrestler“ handelt vom Schicksal des abgehalfterten Profi-Wrestlers Randy „The Ram“ Robinson (fabelhaft: Mickey Rourke, Johnny Handsome, Sin City). Dieser hatte seine großen Zeiten in den Achtzigern und ist mittlerweile das, was man landläufig ein Wrack nennt: Seine Augen werden schlechter, er braucht ein Hörgerät und ist ziemlich schnell aus der Puste. Auf einer veralteten Nintendo-Konsole spielt er in einem Wrestling-Game sich selbst; dem Nachbarsjungen ist das Spiel hingegen zu öde – ein eindrückliches Bild dafür, dass Randys Erfolg vorblichen ist. Mit Anabolika und anderen Aufputschmitteln hält er sich halbwegs fit, um im Ring weiterhin spektakuläre Shows abliefern zu können. Eines Tages ist es dann soweit: Nach einem besonders blutigen Schaukampf (mit Stacheldraht und Glasscherben) bricht Randy kotzend zusammen: Herzinfarkt. Im Krankenhaus legt der Arzt ihm dringend nahe, den Ring nie wieder zu besteigen, wenn er noch eine Weile weiterleben möchte. Damit beginnt das Drama: Randy ist alleine, lebt in einem Wohnwagen und weiß nichts mit seinem Leben anzufangen. Seine einzige Vertraute ist die Stripperin Cassidy (Marisa Tomei), in die er sich verliebt. Doch Cassidy hat einen Grundsatz: Sie fängt nie etwas mit einem Kunden an. Zu seiner Tochter Stephanie (Evan Rachel Wood), die er sein Leben lang vernachlässigt hat, versucht Randy ebenfalls wieder Kontakt aufzunehmen, aber auch an dieser Front läuft es nicht rund. Seinen Lebensunterhalt bestreitet er mit demütigenden Autogrammstunden und einem Job an der Wursttheke eines Supermarktes. Einen Ausweg aus dieser fundamentalen Lebenskrise scheint es nicht zu geben, zu schmerzhaft ist die Erkenntnis, dass die ruhmvollen Tage vorbei sind…

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Ya Kid Ice Puup

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Re: The Wrestler (Darren Aronofsky mit Mickey Rourke)
« Antwort #1 am: 28 Januar 2009, 12:45:55 »
shit, werd mir den film auf alle fälle geben. anfangs dachte ich mir noch was das denn für'n käse sein soll aber mitlerweile bin ich echt fasziniert und denke der film wird halten was alle kritiken versprechen. wwe vinny war ja anfangs gar nich begeistert von dem film weil er sein business schlecht aussehen läßt aber mitlerweile versucht er ziemlich auf der erfolgswelle mitzureiten und ein engagement von mickey rourke bei wrestlemania im april wird immer wahrscheinlicher :zahnlove4ky:
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Dördey

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Re: The Wrestler (Darren Aronofsky mit Mickey Rourke)
« Antwort #2 am: 28 Januar 2009, 13:38:02 »
ein engagement von mickey rourke bei wrestlemania im april wird immer wahrscheinlicher :zahnlove4ky:
was, im ernst?  :crackzahn:


also als ich das erste mal davon gehört habe konnte ich mir null vorstellen dass aronofsky so nen mainstream star/sportler-portrait film dreht... wer the fountain oder requiem for  a dream gesehen hat weiß wovon ich rede... da wird viel mit starken bildern gearbeitet etc.

Bin echt mal gespannt, anschauen werd ich ihn mir auf jeden fall.... :finger_054:
 
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Dudemeister

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Re: The Wrestler (Darren Aronofsky mit Mickey Rourke)
« Antwort #3 am: 28 Januar 2009, 14:09:28 »
Ich fand den Film gut. Sehr deprimierend. Ungewoehnliche Kamera, wenn ich mich richtig erinnere, sind kaum mal Weitwinkeleinstellungen dabei - meist sieht man Mickey Rourke von hinten ueber die Schulter /no homo. Die Wrestling Action an sich steht volkkommen im Hintergrund, sogar waehrend der Fights, geht es mehr um die Kommunikation zwischen den Wrestlern.
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Dördey

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Re: The Wrestler (Darren Aronofsky mit Mickey Rourke)
« Antwort #4 am: 28 Januar 2009, 14:12:41 »
dacht ich mir schon dass es einige besonderheiten bei der kamera und regiearbeit gibt, aber hab michbewusst noch nicht informiert um mir selbst die spannung nicht zu nehmen   :zahnlove4ky:
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